Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V.
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09.11.2018

Benefizkonzert - Rico Bravo - "Schlagerwahnsinn"

„Schlagerwahnsinn” mit Rico Bravo als Unterstützung der Inklusion
Kanu-Club Lampertheim lädt am 9. November zu Benefizkonzert ein / Vereinsgelände soll barrierefrei werden

Freuen sich auf das Benefizkonzert mit Rico Bravo beim Kanu-Club Lampertheim: Torsten Ohl, Ulrike Gliem, Landrat Christian Engelhardt und Rolf Borkenhagen (v.l.). Foto: Benjamin Kloos


LAMPERTHEIM – Der Kanu-Club Lampertheim möchte die Inklusion vorantreiben. Hierzu soll ein barrierefreier Zugang zum Gebäude über den Hof eingerichtet und zudem ein Kreativraum gestaltet werden. Und auch das Sportangebot, welches im Obergeschoss stattfindet, soll körperlich behinderten Menschen zugänglich gemacht werden – hierzu wurde bereits ein Fahrstuhl erworben, der im Zuge der Baumaßnahmen eingebaut werden wird. Um diese Maßnahmen zu finanzieren und das Projekt zu verwirklichen, lädt der Kanu-Club (KCL) am Freitag, 9. November, um 20 Uhr zu einem Benefizkonzert mit Rico Bravo ins das Vereinsheim des KCL in der Saarstraße 52 in Lampertheim ein. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Karten zum Preis von 8 Euro sind im Haus am Römer, bei Horlé – Mode und mehr, im Kiosk Nibelungenplatz in der Bürstädter Straße sowie direkt beim Kanu-Club erhältlich. Für das Konzert wird eigens eine Bühne aufgebaut, auf die Besucher warten neben der Musik eine Bar mit Getränken und Cocktails sowie Fingerfood. „Unser Wunsch ist es, dass wir die Umbaumaßnahmen bis Ende 2019 abgeschlossen haben. Und wir hoffen, dass dieses Benefizkonzert einen wichtigen Beitrag dazu leistet”, lädt der 1. Vorsitzende des KCL, Torsten Ohl, für den 9. November ein.

Die Schirmherrschaft für den „Schlagerwahnsinn” mit Rico Bravo hat Landrat Christian Engelhardt übernommen. „Diese Aufgabe übernehme ich gerne, denn was der Kanu-Club macht, ist aus drei Gründen toll”, erläuterte Landrat Engenhardt am Freitag bei einem Pressegespräch. „Erstens bietet der KCL ein tolles Sportangebot an. Lampertheim ist das Mekka des Wassersports mit sehr großen Erfolgen. Dies funktioniert nur aufgrund des Engagements vieler Menschen. Ehrenamt zu fördern ist eine meiner Aufgaben, die ich sehr gerne wahrnehme. Der zweite Punkt ist, dass der Kanu-Club einen Schwerpunkt auf die Inklusion legt – auch dank einer Trainerin mit persönlicher Erfahrung in diesem Bereich. Es gibt nicht nur ein inklusives Vereinsangebot, sondern dieses soll durch den Umbau noch ausgebaut werden. Und drittens bauen wir in Lampertheim das Lessing Gymnasium um. Während des Umbaus steht die Sporthalle zeitweilig nicht zur Verfügung, Sie als Verein haben direkt zugesagt, dass Sie helfen wollen. Vielen Dank dafür und ein großes Kompliment an den Verein.”

Er sei davon überzeugt, das der KCL die anstehenden Herausforderungen meistert, so Landrat Engelhardt. „Wer Rico Bravo kennt, weiß, dass es eine tolle Party wird und ich hoffe, dass es eine gelungen Mischung aus Spaß und Ertrag für den Verein wird.”

Die Veranstaltung sei für jung und alt geeignet, mit Musik aus den 1970er Jahren – in denen der KCL seine Glanzzeiten hatte, mit 16 Deutschen Meistertiteln und Fahrern bei der Deutschen Nationalmannschaft, so die Verantwortlichen des Kanu-Club um Torsten Ohl, Ulrike Gliem und Rolf Borkenhagen.

Inklusion spielt für die Arbeit des KCL eine große Rolle. „Wir haben bereits im letzten Jahr angefangen, in diesem Bereich zu arbeiten, durch gemeinsame Feste mit der benachbarten Lebenshilfe”, erläuterte Ulrike Gliem. „Ich habe viele Ideen, von Line Dance bis zu einem Lauftraining. Wir haben bereits einen geistig behinderten Jungen in der Kanurennmannschaft dabei, der viel Spaß daran hat. Körperlich behinderte Menschen wollen wir durch den anstehenden Ausbau in unser Sportangebot integrieren, dies ist bisher leider aufgrund des fehlenden Zugangs nicht möglich.” Ein weiteres Angebot sei die jüngst ins Leben gerufenen Kooperation mit der Lebenshilfe zu einem gemeinsamen Schwimmtraining, bei dem acht gesunde und vier geistig behinderte Kinder teilnehmen. „Wir arbeiten Tröpfchen für Tröpfchen, es kommt immer mehr dazu. Die Kinder haben keine Berührungsängste und können gut miteinander umgehen”, ist Ulrike Gliem von ihrem Konzept überzeugt. Allerdings möchte der KCL Inklusion nicht erzwingen sondern nur dort ansetzen, wo es Sinn macht – denn letztlich soll es den Kindern helfen. Benjamin Kloos





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